Blick in die Werkstatt mit zwei Mitarbeitern. Ein Mitarbeiter am Fahrradständer und einer an der Werkbank stehend.
Transparenz statt Verkaufsversprechen

Was das Dienstradmodell Ihren Betrieb wirklich kostet.

Wir rechnen Ihnen zwei Beispielbetriebe vollständig vor – mit Arbeitgeber-Sicht und Mitarbeitenden-Sicht. Dann setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein. Keine Angebote, die "Bitte fragen Sie nach" verlangen.
Beispiel 1 von 2

Handwerksbetrieb, 10 Mitarbeitende – alle nehmen teil.

Modell: vollständige Gehaltsumwandlung. 36 Monate Laufzeit. Beispiel-Preis für ein Rad: 3.500 €.

Für den Arbeitgeber:

Anschaffung Räder: 0 €
Laufende Leasingkosten: 0 €
Einsparung Lohnnebenkosten: spürbarer Effekt durch das niedrigere beitragspflichtige Brutto
Verwaltungsaufwand: ca. 1-2 Std. / Monat

Für die mitarbeitende Person (3.500 € Rad, Brutto 2.700 €, StKl. I)

Kaufpreis bei Barkauf: 3.500 €
Effektive Nettorate: ca. 59 €/Monat
Gesamtkosten über 36 Monate (inkl. Übernahme zu 10 % UVP): ca. 2.460 €
Ersparnis gegenüber Barkauf: rund 1.040 € (~30 %)

Vereinfachte Beispielrechnung. Die tatsächlichen Werte hängen von Brutto-Gehalt, Steuerklasse, Krankenkassen-Zusatzbeitrag und gewähltem Versicherungspaket ab. Verbindlich ist Ihre Lohnabrechnung bzw. unser konkretes Angebot.

Beispiel 2 von 2

Dienstleister, 50 Mitarbeitende – Teil-Belegschaft nimmt teil.

Modell: Gehaltsumwandlung mit moderatem Arbeitgeber-Zuschuss. Beispielpreis für ein Rad: 4.000 €.

Für den Arbeitgeber:

Arbeitgeber-Zuschuss pro MA und Monat: nach Wahl, z. B. 20–25 €
Einsparung Lohnnebenkosten: spürbarer Effekt durch das niedrigere beitragspflichtige Brutto
Verwaltungsaufwand: ca. 1-2 Std. / Monat

Für die mitarbeitende Person (4000 € Rad, Brutto 2.700 €, StKl. I)

Kaufpreis bei Barkauf: 4000 €
Effektive Nettorate (mit Zuschuss): spürbar reduziert ggü. Modell 1
Typische Gesamtersparnis: rund 30% ggü. dem Barkauf, je nach Konstellation auch mehr.

Skalierungseffekt: Je mehr Mitarbeitende teilnehmen, desto stärker bricht der Verwaltungsaufwand pro Kopf ein. Konkrete Werte rechnen wir im Beratungsgespräch durch.

Hintergrund

Woher die Lohnnebenkosten-Einsparung kommt.

Bei Gehaltsumwandlung wird die Leasingrate vom Bruttogehalt abgezogen, bevor Steuern und Sozialabgaben berechnet werden. Damit sinkt das beitragspflichtige Brutto – und damit auch Ihr Arbeitgeber-Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen. Konkret: Auf den umgewandelten Betrag entfallen rund 20 % Arbeitgeber-Beiträge, die Sie nicht abführen müssen.

  • Rentenversicherung: 9,3 % AG-Anteil
  • Krankenversicherung: 7,3 % AG-Anteil (plus halber Zusatzbeitrag)
  • Arbeitslosenversicherung: 1,3 % AG-Anteil
  • Pflegeversicherungg: 1,7 % AG-Anteil (regional + Kinderanzahl-Effekte)
  • Macht in Summe rund 19,6 %, in der Praxis grob "20 %"
Mitarbeiterin der Lohnbuchhaltung sitzt am Computer und erledigt die Abrechnung der Job-Räder.
Wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sind

Vorsteuerabzug – für wen es geht, und um wie viel.

Wenn Ihr Betrieb vorsteuerabzugsberechtigt ist und das Dienstradmodell als reines Diensteinrichtungs-Modell ohne Privatnutzung gestaltet wird, ziehen Sie die Vorsteuer aus den Leasingraten. Das sind weitere 19 % Effekt. In der Praxis ist die reine Dienstnutzung selten gewünscht, weil Mitarbeitende das Rad gerade privat nutzen sollen. Für gemischte Nutzung gilt eine anteilige Regelung. Ihre Steuerberatung sagt Ihnen, was bei Ihnen geht – wir bringen einen Vorschlag mit.

Voraussetzung 1: Vorsteuerabzugsberechtigung (Regelfall bei B2B-Betrieben).
Voraussetzung 2: Vertragliche Gestaltung als Sachzuwendung mit privatem Nutzungsanteil und 0,25-%-Versteuerung.
Effekt: Bei einem 3.500-€-Rad und Modell 1 (Gehaltsumwandlung) bis zu 350 € zusätzliche Steuerentlastung über 36 Monate.